Cyber-Mobbing - die (un)bekannte Gefahr

Polizei Neuwied als gefragter Gesprächspartner.

 

Vor kurzem waren zwei Kollegen der Polizei Neuwied vom Dezernat Jugend zu Gast zu einer ganz besonderen Gesprächsrunde. Die Klasse Hauswirtschaft HW-FP 16 hatte zu einer Diskussion zum Thema Cyber-Mobbing eingeladen, nachdem sie ein Buch dazu gelesen hatten.

 

„Geil, das peinliche Foto stellen wir online“ – schon beim gemeinsamen Lesen des Buches kam es immer wieder zu Diskussionen und Nachfragen im Deutsch-Unterricht. So entstand mit  der Fachlehrerin Frauke Schmitz schnell die Idee, Experten zum Thema Cyber-Mobbing einzuladen. Gekommen waren Ingo Weber (links im Bild) und Jochen Hirsch, um mit den Mädchen und Jungen der Klassen HW-FP 16 und BVJ-A zu sprechen. Anhand eines Films machten die Polizisten deutlich, wann Cyber-Mobbing anfängt und vor allem, was jeder Einzelne tun kann - ob Opfer oder auch Täter sowie Mitläufer.

 

Ergebnis der äußerst angeregten Gespräche zwischen den Schülern untereinander aber auch mit den Polizisten war: Betroffene sollen sich möglichst früh Hilfe suchen. In der Schule könnten das Vertrauenslehrer und andere Mitschüler sein, aber natürlich auch Eltern und Freunde sowie in einem weiteren Schritt ebenso die Polizei.

 

Dass Cyber-Mobbing ein Thema ist, was sehr aktuell ist, zeigte auch die kleine anonyme Umfrage unter den Schülern im Vorfeld. Fast drei Viertel der Befragten hatten in irgendeiner Art und Weise bereits mit dem Thema Cyber-Mobbing zu tun.

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